Öl auf Leinwand / 92 x 111 cm / 1843
Der gefelderte Profilrahmen läßt das Gemälde als eine Art Wandmöbel erscheinen. Offensichtlich kannte Adam den
Gemäldezyklus "Die vier Erdteile" des Jan van Kessel (1629 – 1679), der aus der Düsseldorfer Galerie in die kurfürstliche
und jetzt königliche Gemäldesammlung nach München in die Alte Pinakothek gelangt war. Auf diesen Tafeln sind
in ähnlicher Weise sechzehn kleinere Tiergemälde um ein zentrales Mittelbild gruppiert. Die ungewöhnliche Form
geht auf flämische Kabinettschränkchen zurück, deren Vertäfelung mit kleinen Ölgemälden gefüllt war.
Die Version des "Alten München", auf der das Hauptbild den Marienplatz mit den Türmen der Frauenkirche zeigt,
befand sich ehemals in der Neuen Pinakothek. Eine frühere Version gelangte nach Berlin-Charlottenburg.
Heinrich Adam stellte solche Bilder seit 1835 im Münchner Kunstverein aus.
Die Randansichten zeigen im Uhrzeigersinn: Karlstor, Isartor, Maxburg, Zeughaus, Karlstor, St. Peter, Kreuzkirche,
Sendlinger Tor, St. Michael, Heiliggeistspital mit Viktualienmarkt, Residenz, Kosttor, St. Salvator, Altes Rathaus
und Tal.
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weitere Themen im Königssaal
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