Standbein Friedensengel

Heinrich Düll, Max Heilmaier und Georg Pezold (Modell), Erzgießerei Ferdinand von Miller d.J. (Guß) / Standbein des Münchner Friedensengels

Bronze vergoldet / H. 261 cm D. 101 cm / 1899
Bei der Wiederherstellung des "Friedensengels" in den Jahren 1981 bis 1983 wurden die beiden Flügel und das Standbein der Bronzefigur neu ergänzt. Die originalen Gußstücke gelangten ins Münchner Stadtmuseum.

Das Denkmal war aus einem 1895 ausgeschriebenen Wettbewerb hervorgegangen, den die drei jungen und noch nicht etablierten Bildhauer Heinrich Düll, Max Heilmaier und Georg Pezold für sich entschieden. Zur Ausführung ihres Entwurfs wurde ihnen der Archäologe Josef Bühlmann an die Seite gestellt. Auf der Prinzregent-Luitpold-Terrasse entstand eine Parkanlage, aus der über einer Karyatidenhalle eine nahezu 28 Meter hohe Säule emporragt. Auf ihre Spitze wurde die Figur der herabschwebenden Siegesgöttin Nike gestellt. Als Vorbild diente eine römische Statuette aus Pompeji, die in Nachbildungen damals weit verbreitet war und im Museo Archeologico Nazionale in Neapel aufbewahrt wird. Die Münchner Siegesgöttin hat bis zur Flügelspitze eine Höhe von sechs Metern. Der etwa 2.500 Kilogramm schwere Bronzeguß war eine der herausragenden Leistungen der Erzgießerei unter Ferdinand von Miller d.J.

Flügel Friedensengel

Flügel des Münchner Friedensengels

Bronze vergoldet / 1899

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